Initiatische Prozessbegleitung

Viele Probleme unserer Jugendlichen lassen sich auf nicht verstandene Übergangskrisen auf ihren schweren Weg zum Erwachsenwerden zurückführen. Ihre Formen von Selbstfindung, Initiation und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit endeten oft in gefährlichen Selbst – Initiationsversuchen (z.B. missbrauchender Drogenkonsum) und in andere Sackgassen.
Persönliches Wachstum, so wissen wir heute, findet in Schüben statt, die jeweils von mehr oder weniger großen Lebensübergängen begleitet werden. Neben den biologisch bedingten Übergängen wie Pubertät, Elternschaft, Tod und Sterben durchleben wir auch individuelle wie Trennung, Sucht, Wohnortwechsel, Krankheit, Sinnsuche und viele mehr. Im positivsten Sinne könnte man diese Übergänge als Wachstumskrisen bezeichnen.
Lebensübergänge würdig zu gestalten, sie sich als Wachstumschancen bewusst zu machen und anzunehmen und dann gestärkt aus ihnen herausgehen, dazu wollen wir mit unserem Angebot begleitend beitragen.
Dazu arbeiten wir mit modernen Formen von Übergangsritualen in der Natur, gewaltfreier und gemeinschaftsbildender Kommunikation (Counzil), sowie Methoden des tiefen Selbstverstehens (z.B. dem sog. Spiegel der Natur). Diese Herangehensweise nennen wir Initiatische Prozessbegleitung.

Prozessbegleitendes Format in unserer Arbeit ist ein SOLO (ein- bis mehrtägige Auszeit in der Natur)

Wir gestalten damit:

  • Übergänge zwischen den abgestuften Wohnformen (von der Ankommensgruppe in die Orientierungsgruppe/ von der
  • Orientierungsgruppe in die Verselbständigungswohnform /von der Verselbständigungswohnform in den eigenen Wohnraum )
  • Rückfallbearbeitungen
  • Krisen

Wir geben unseren Jugendlichen damit ein Werkzeug an die Hand, das sie in die Lage versetzt, wieder gestaltend am eigenen Prozess mitwirken zu können. 

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