Therapie

Unsere Therapieangebote richten sich an junge Menschen zwischen 13 und 21 Jahren und an Eltern bzw. Angehörige, die mit dem Drogen- und/oder anderem Substanzmissbrauch sowie Internetmissbrauch konfrontiert sind.

 

Wir gehen davon aus, dass ein missbräuchliches Verhalten ein Zeichen für etwas ist.


Deshalb stellen wir uns in jeder therapeutischen Begleitung Fragen wie:

  • Welche Botschaft/en hat das Abhängigkeitssymptom?
  • Was ist das Hindernis für eine gesunde, die eigenen Ansprüche und die Anforderungen
    des sozialen wie gesellschaftlichen
  •  Umfeldes beachtende, Entwicklung?
  • Welche Wege führen aus der Sackgasse der ständigen Rückschläge und Enttäuschungen raus?


Wir gehen weiterhin davon aus, dass eine Verhaltens- und Handlungsauffälligkeit bei jungen Menschen nicht losgelöst vom Familiensystem, vom Herkunftssystem betrachtet und bewegt werden kann.


Deshalb stellen wir uns Fragen wie:

  • Was symbolisiert das Beharren, das Festhalten an Verhaltens“ritualen“?
  • Was soll erhalten werden? Worauf wird auch mit einem so genannten zerstörenden
    Verhalten hingewiesen?

 

Denk- und Handlungsmuster sind wesentliche Elemente in unseren therapeutischen Settings.


Bei uns leben auch junge Menschen, die von „seelischer Behinderung bedroht“ (§ 35a SGB VIII) sind und/oder nach einem Entzug aus einer Klinik zu uns überwiesen werden. In einem gemeinsam abgesteckten Rahmen finden zweckbestimmte Konsultationen mit den jeweiligen Institutsambulanzen statt.

 

In unserer therapeutischen Arbeit verwenden wir Methoden aus

  • dem Psychodrama (Im Spiel erlebt und versteht sich der Mensch) und
  • der systemischen Arbeit (ein Teil des Ganzen sein)

 

Diese Methoden fließen in den erlebnispädagogischen Ansatz unserer Einrichtung und betonen unsere Haltung des selbstbestimmten Lernens und der selbstbewussten Veränderungsfähigkeit von Menschen. 

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